Italien,  Sardinien,  Wanderlust

Sardinien mit Familie

Der Flug war holperig. Viel Wind, eine gefüllte Spucktüte und ein weinendes Kind. Aber zum Glück nach einer Stunde da, wir landen in Olbia, der Küstenstadt im Nordosten von Sardinien. Dann ist aller Stress verflogen. Die sanfte warme Meeresluft empfängt uns wie eine warme Umarmung.

Wie gut es hier riecht, sagt der Kleine. Und ich weiß genau, was er meint.

Unsere Unterkunft ist einfach und hat doch alles, was es braucht. Eine kleine Terrasse, umrandet von etwas grün, 2 Schlafzimmer, eine kleine Küche. Wir packen aus und dann hält uns nichts mehr und wir testen den einen, dann den zweiten Pool der Unterkunft.

Spiaggia La Cinta

Unser erster Stand in der Region San Teodoro. Sehr voll, glasklares Wasser, pudriger feinster Sand. Leider alles voller Seegras, sonst gibt es wahrlich nichts auszusetzen. 

Die Sonne knallt schon. Durch den großen dahinter liegenden Teich geprägt erinnert es mich an einen Lagunenstrand.

Die Sonne ist nicht zu unterschätzen. Wir sind nur im Schatten und trotz entsprechendem Schutz rötet sich die blasse Haut. Wir verbringen noch etwas Zeit am Pool in der Unterkunft, dann kochen wir uns landestypische Nudeln und fallen früh ins Bett.

Neuer Tag, neuer Strand, direkt in 7min Auto-Nähe. Wir sind früh dran und es ist noch halbwegs luftig belegt. Der Sand ist grober, dafür wieder das Wasser glasklar, erfrischend kühl, aber flach und weit, perfekt für Kinder zum Toben.

Wer nicht hören will muss fühlen. Wie blutige Anfänger haben wir einen Sonnenbrand erlitten, da wir nur das Gesicht eingecremt hatten und dachten, wir hielten uns ausreichend im Schatten auf. Die Haut brennt, wir fühlen uns müde. Ich ärgere mich über unsere Unverantwortlichkeit, das ist mir wirklich noch nie passiert. So wird der heutige Tag ein vollbedeckter Stadtbummel in Olbia.

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