Essen & Trinken,  Mindful Living

6 Gründe, Kakao zu lieben

Es gibt viele gute Gründe, Kaffee zu mögen – aber es gibt auch viele, Kakao zu lieben!

Welche Geheimnisse stecken in dem braunen Seelenschmeichler?

1. Stimulanzienprofil: Theobromin vs. Koffein

Rohkakao enthält vor allem Theobromin, Kaffee hauptsächlich Koffein.

  • Koffein wirkt stark auf das zentrale Nervensystem (Adenosinrezeptor-Antagonist), steigert Wachheit, kann aber auch Unruhe, Herzklopfen oder Schlafprobleme verursachen.
  • Theobromin wirkt schwächer, eher gefäßerweiternd und länger anhaltend.

Fazit: Für Menschen mit Koffeinempfindlichkeit (z. B. Angstneigung, Schlafproblemen) ist Rohkakao oft besser verträglich.

2. Herz-Kreislauf-Effekte

Kakaoflavanole sind gut untersucht und zeigen Effekte auf:

  • Endothelfunktion (Gefäßgesundheit)
  • leichte Blutdrucksenkung
  • verbesserte Durchblutung

Kaffee hat ebenfalls kardiovaskuläre Vorteile, aber:

  • kann kurzfristig Blutdruck erhöhen
  • Effekte sind stärker dosis- und individuell abhängig

Rohkakao kann bei Gefäßfunktion einen gezielteren Nutzen haben – besonders bei moderatem Konsum.

3. Mikronährstoffe

Rohkakao ist deutlich nährstoffreicher:

  • Magnesium (relevant für Muskeln und Nervensystem)
  • Eisen
  • Kupfer und Zink

Kaffee liefert praktisch keine relevanten Mikronährstoffe.

Fazit: In diesem Punkt ist Rohkakao klar überlegen.

4. Einfluss auf das Stresssystem

Koffein aktiviert messbar das Stresssystem:

  • erhöht Cortisol und Adrenalin
  • kann bei chronischem Konsum Stressachsen beeinflussen

Rohkakao:

  • enthält bioaktive Stoffe, die eher stimmungsmodulierend wirken (z. B. indirekter Einfluss auf Serotonin)
  • geringere Stressaktivierung

Fazit: Für Menschen mit hoher Stressbelastung kann Rohkakao die physiologisch ruhigere Wahl sein.

5. Magen-Darm-Verträglichkeit

Kaffee:

  • steigert Magensäureproduktion
  • kann Reflux oder Gastritis-Symptome verstärken

Rohkakao:

  • meist besser verträglich, obwohl er auch Bitterstoffe enthält

Fazit: Vorteil für Rohkakao bei empfindlichem Magen.

6. Polyphenolprofil

Beide sind reich an Polyphenolen, aber:

  • Kakao enthält besonders viele Flavanole (z. B. Epicatechin)
  • Kaffee enthält Chlorogensäuren

Die Datenlage zeigt:

  • beide wirken antioxidativ
  • Kakao zeigt stärkere Effekte auf Gefäßfunktion
  • Kaffee zeigt starke epidemiologische Effekte (z. B. geringeres Risiko für bestimmte Krankheiten)

Fazit: Kein klarer Gesamtsieger, aber unterschiedliche Schwerpunkte.

Gesamtfazit

Rohkakao kann die gesündere Wahl sein, wenn:

  • du empfindlich auf Koffein reagierst
  • du Stress, Schlafprobleme oder Nervosität hast
  • du gezielt von Flavanolen und Mineralstoffen profitieren willst

Werbung / Affiliate Links

Ich selbst trinke am liebsten den leckeren Moruga Kakao

Mit meinem Rabattcode KERRILOTTA10 oder über diesen Link erhaltet ihr 10% auf eure nächste Bestellung. 

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert