Der Flur – dein erster Schritt in ein glückliches Zuhause
Jetzt ist alles gut, du bist zu Hause!
Doch häufig wird der Flur als Stauraum missbraucht, hier bleibt alles Liegen worauf man beim Kommen oder Gehen keine Zeit oder Lust mehr hatte. Ein Flur, der unaufgeräumt und überladen wirkt.
Dabei kann dieser Raum genauso gemütlich, einladend und funktional sein wie jeder andere in deiner Wohnung. Mit der richtigen Gestaltung schaffst du nicht nur mehr Ordnung, sondern auch eine Atmosphäre, die dir ein Gefühl von Ruhe und Geborgenheit vermittelt.
Und ist das nicht genau das Gefühl, nach dem wir uns alle sehnen?
Aber wie das ganze Angehen? Hier ist ein kleiner Vorgeschmack auf meine persönliche Checkliste, die dir hilft, deinen Flur ein harmonisches, aufgeräumtes Erscheinungsbild zu verleihen:
1. Weg mit Krimskrams
Fokussiere dich auf das Wesentliche!
Der Flur neigt dazu, ein Sammelsurium für all das zu werden, was wir gerade nicht brauchen, aber irgendwie noch nicht so richtig loswerden wollen. Sozusagen die “B”-Deko. Nicht perfekt genug, für einen Platz im Wohnzimmer, aber nicht unwichtig genug, sich davon zu trennen.
Am besten nutzt du meine “Alles raus-dann rein” – Regel. Mach den Flur gründlich leer – ein guter Moment auch alles sauberzumachen und zu wischen – und dann räum nur wieder ein, was du wirklich beim Ankommen und Gehen der Wohnung sinnhaft benötigst.
2. Stauraum ist das Zauberwort.
Der Flur sollte nicht nur schön aussehen, sondern auch praktisch sein. Überlege dir, wie du den Raum so gestalten kannst, dass er dir im Alltag hilft, ohne überladen zu wirken:
Stauraum, Schränke, Garderoben, Haken usw. helfen dir dabei, das alles an seinen Platz kommt. Manchmal machen kleine Körbe Sinn, in denen man Handschuhe und Mützen griffbereit hat. Wenn wie bei uns diese Accessoires kein farblich stimmhaftes Bild abgeben, sondern ein wilder Mix aus bunten Farben, Aufdrucken und Kinderteilchen sind, dann einfach eine Box mit Deckel oder Schublade. Außen schön, innen darf es wild sein.
3. Boden frei halten
Der Flur sollte immer eine freie, zugängliche Fläche haben, um nicht den Eindruck von Enge zu erwecken. Vermeide, den Boden mit unnötigen Möbelstücken zu blockieren.
4. Akzentuale Dekoration
Ein paar persönliche Fotos oder ein kleines Kunstwerk an der Wand verleihen dem Flur Charakter. Achte darauf, dass die Dekoration nicht zu überladen wirkt, sondern eher beruhigend und einladend. Hier ist weniger definitiv mehr. Du kannst dich nicht entscheiden? Dann leg dir eine Wechselbox an und mache saisonal wechselnde Deko. Wichtigster Tipp, stelle keine benötigte Ablageflächen mit Dekoration zu, die du jedesmal wenn du einen Schlüssel brauchst oder deine Jacke anziehen möchtest, zur Seite räumen musst, das nervt im Alltag einfach nur.
Mit der richtigen Gestaltung kannst du deinem Flur eine völlig neue Energie verleihen. Er wird nicht nur funktional und ordentlich sein, sondern ein Ort, an dem du dich beim Betreten deines Hauses sofort zu Hause fühlst.
Denke daran: Weniger ist mehr.
Halte den Raum frei von Unnötigem, und er wird dir mehr Ruhe und Klarheit schenken. Ein aufgeräumter Flur ist nicht nur einladend, sondern auch ein Ausdruck deines Stils und deiner Persönlichkeit. Mach ihn zu deinem eigenen kleinen Rückzugsort – schon der erste Schritt nach Hause wird sich wie ein Moment der Ruhe anfühlen.
Das könnte dich ebenfalls interessieren